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  • 24. Juni 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. März



Im Mai 2025 haben wir an einem Erasmus+ - Austauschprogramm in der Slowakei teilgenommen und dabei die Rodinná škola in Bernolákovo besucht. Jeder Tag wurde dabei aus der Sicht einer Schülerin oder eines Schülers unterschiedlichen Alters beschrieben. Dabei schildern sie ihre persönlichen Erlebnisse und Eindrücke während des Aufenthalts.

Als Begleitperson darf ich verraten: Die Tage waren gefüllt mit einer Vielzahl von Aktivitäten, die uns die Natur, Geografie, Geschichte und Kultur der Slowakei nähergebracht haben. Von der Ankunft in Bratislava bis hin zu unseren Abenteuern in der Natur und den Besuchen historischer Stätten bieten diese Berichte einen vielfältigen Einblick in unsere Erfahrungen.


Noch mehr Einblicke in unsere Erasmus+ Aktivitäten finden Sie auf Instagram (instagram.com/freieschulelinz/) oder Facebook (facebook.com/freieschuleAT).


Montag

Wir haben uns am Montag in der Früh am Bahnhof getroffen und sind dann mit dem Zug nach Wien gefahren. In Wien haben wir umsteigen müssen und sind dann nach Bratislava Hauptbahnhof gefahren. Ab da mussten wir Kinder den Weg zeigen. Zunächst gingen wir in die Altstadt, wo wir unser Gepäck in Schließfächer gegeben haben. Dann sind wir durch die Altstadt zu einem Restaurant gegangen, wo es eigentlich traditionelles slowakisches Essen geben sollte, aber fast alle haben Pommes gegessen. Dann haben wir die Altstadt in Dreier- oder Vierergruppen erkundet. Danach waren wir beim Schloss Bratislava, wo wir aber leider nicht reinkonnten. Deshalb waren wir dann auf einem Spielplatz und hatten viel Spaß. Wir sind dann nach Bernolákovo gefahren, wo uns eine Lehrerin empfangen hat. Dann sind wir zum Lidl gegangen, um uns ein Abendessen zu kaufen. Dann haben wir zu Abend gegessen, haben noch ein paar Spiele gespielt und sind dann um zehn Uhr schlafen gegangen.


Dienstag

Um 7:45 haben wir unser erstes Frühstück in der Slowakei gegessen. Danach sind wir zur Schule (Schloss) gegangen. In dem Schloss sind außer der Schule noch ein Hotel und ein Golfplatz. Dann haben wir gemeinsam mit der pinken Klasse ein Kennenlernspiel gespielt. Wir sind danach noch hinausgegangen, bevor es Mittagessen gab. Nach dem Mittagessen sind wir in die Pension Palenica gegangen. Um 13:00 haben uns die Slowaken abgeholt, und wir sind in den Nationalpark gefahren. Es war sehr schön. Wir hatten zwei Guides, die uns sehr viel erzählt haben. Danach waren wir sehr ausgepowert und haben uns in der Pension das Eishockeyspiel (Finnland gegen Schweden) angesehen. Es war ein sehr schöner zweiter Tag in der Slowakei.



Mittwoch

In der Früh haben wir in der Pension Palenica gefrühstückt. Um 8:15 Uhr haben wir uns bei der Schule (Rodinná Škola) mit den Schülerinnen und Schülern der gelben Klasse, das sind die 9- bis 11-Jährigen, getroffen. Anschließend sind wir mit ihnen in den Wald gegangen, um die Natur zu „erforschen“. Wir haben zwei Frösche, zwei Blindschleichen, einen Schwarzspecht, einen brütenden Schwan und viele andere Tiere gesehen. Außerdem haben wir, gemeinsam mit den Kindern der slowakischen Schule, ein Laufspiel gespielt. Von 10:00 bis 10:30 Uhr hatten wir eine Pause. Nach der Pause haben wir mit einem Lehrer der anderen Schule Kettenanhänger aus Holzscheiben gebastelt und bemalt. Um 12:00 Uhr gab es Mittagessen: eine Linsensuppe und Nudeln mit Soße. Kurz nach dem Mittagessen sind wir zu einem Bus gegangen, mit dem wir in einen Ort namens Pezinok gefahren sind. Dort waren wir in einem Museum über die Geschichte des Ortes. Als unsere Führung zu Ende war, sind wir ein Eis essen gegangen. Mit dem Eis sind wir in einen Park gelaufen, dort haben wir verschiedene Spiele gespielt und waren auf einem Spielplatz. In dem Park haben wir außerdem einen weißen Pfau gesehen. Zum Abendessen haben manche von uns Pizza und andere Kebab gegessen. Ein paar Kinder haben sich danach auch noch einmal ein Eis gekauft. Zurück in unserer Pension haben wir noch ein paar Spiele gespielt, und dann sind wir schlafen gegangen.

Der Tag war sehr schön.


Donnerstag

Der Donnerstag war der letzte von drei Tagen in der slowakischen Schule. Am Anfang des Tages gab es Sprachaktivitäten mit der Red Class (Kinder von zehn bis elf Jahren). Wir haben Bingo mit den slowakischen Schülern gespielt und sind dann mit der Red Class in den Geographieraum gegangen, um über die slowakische Geographie zu lernen. Zu Mittag haben wir selbst Essen gekocht, es gab Fladenbrot mit Käse. Dann gab es eine Urkundenverleihung, und am Nachmittag wurde uns mitgeteilt, dass das Programm nun zu Ende ist und wir uns gerne noch im Schulhaus aufhalten können. Wir haben dann Karten- und Fußball gespielt, bis wir ins Quartier zurückkehrten.


Freitag

Die Burg Devín ist eine Festung in der Slowakei, die hoch oben auf einem Felsen steht und einen tollen Blick auf die Donau und die Umgebung bietet. Sie liegt nur etwa 10 Kilometer von Bratislava entfernt und ist ein beliebtes Ziel für Touristen sowie Einheimische. Die Burg hat eine lange Geschichte, die bis in die Zeit der Kelten zurückreicht.


Ursprünglich wurde die Burg als keltische Siedlung erbaut. Später übernahmen die Römer die Kontrolle über das Gebiet. Sie nutzten die Burg als Teil ihrer Grenzbefestigungen. Die erste schriftliche Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 864, als sie im Zusammenhang mit dem Großmährischen Reich genannt wurde. Im Mittelalter war die Burg ein wichtiger Ort für die ungarischen Könige und diente als Verteidigungsanlage gegen Angriffe, besonders während der Türkenkriege im 16. und 17. Jahrhundert.


Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg mehrmals umgebaut und erweitert, was zu ihrer speziellen Architektur führte. Allerdings begann im 19. Jahrhundert der Verfall der Burg, da sie nicht mehr militärisch genutzt wurde. Heute sind nur noch Ruinen übrig, aber sie erzählen viel über die Geschichte der Region.


Die Burg Devín ist nicht nur ein historisches Denkmal, sondern auch ein toller Ort für Ausflüge. Man kann die Überreste der Mauern und Türme erkunden und die Aussicht genießen. Die Umgebung der Burg ist ein Naturschutzgebiet, das viele verschiedene Pflanzen und Tiere beherbergt. Es gibt Wanderwege, die durch die Landschaft führen und ideal für einen Spaziergang sind.


Insgesamt ist die Burg Devín ein Ort, der viel über die Geschichte der Slowakei erzählt. Sie ist ein Symbol für die kulturelle Identität des Landes und zieht jedes Jahr viele Besucher an, die sich für Geschichte und Natur interessieren. Wenn du in der Nähe bist, lohnt es sich, einen Besuch einzuplanen!



Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.



Die Hospitation an der Freien Schule Charlottenburg hat mir viele neue Impulse gegeben, die ich gerne in die Arbeit an der Freien Schule Linz mit einbringen lassen möchte.

Außenbereich der FS Charlottenburg
Außenbereich der FS Charlottenburg

Am Gebäude hat mir (abgesehen vom großen Garten mitten in Berlin!!) die Verwendung von Tageslichtlampen in allen Räumen besonders gefallen, da sie eine angenehme Lernatmosphäre schaffen. Das ist etwas, was wir in unserem neuen Schulgebäude in Betracht ziehen sollten. Hier bin ich mir sicher, dass sie das Wohlbefinden (gerade in den dunkleren Jahreszeiten) unserer Schüler:innen fördern werden.



Für jüngere Kinder hat mir der Primaria-Lernraum sehr gut gefallen. Er darf nur ohne Schuhe betreten werden, damit alle Materialien und Möbel schön bleiben. Diese Regel schafft eine Wertschätzung für den Raum und die dargebotenen Materialien, was ich für einen wichtigen Aspekt der Lernumgebung halte.


Besonders beeindruckt hat mich die Idee, dass Schüler:innen ab der 5. Klasse das Schulgelände nach Abmeldung für kurze Zeit verlassen dürfen, um Selbstständigkeit und Verantwortung zu fördern. Diese Praxis finde ich inspirierend, da sie den Jugendlichen die Möglichkeit gibt, eigenverantwortlich zu handeln und Entscheidungen zu treffen. Die zwischen Schüler:innen und “Schule” gemeinsam getroffene Regelung zur Smartphone-Nutzung hat mir noch einmal gezeigt, wie wichtig Partizipation und Mitbestimmung sind, damit die gemeinsam beschlossenen Regeln auch eingehalten werden.


Florian unterstützt junge Menschen in der Freien Schule Linz dabei, sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen und fördert Medienkompetenz sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Jüngere Menschen kennen ihn auch als "Raufmann".
Florian unterstützt junge Menschen in der Freien Schule Linz dabei, sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen und fördert Medienkompetenz sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Jüngere Menschen kennen ihn auch als "Raufmann".

Zudem hat mich die “interaktive” Methode im Geografie-Angebot sehr beeindruckt. Hier diskutierten die Schüler:innen nicht nur Inhalte aus dem Buch, sondern brachten auch eigene Gedanken ein und hoben fehlende Aspekte hervor. Diese Art des Lernens fördert kritisches Denken und Kreativität, was ich für essenziell halte.


Ein letzter Aspekt, den ich mir mitgenommen habe, sind die regelmäßigen Team-Supervisionen und die klare Struktur der Team-Meetings. Sie fördern den Austausch und die kontinuierliche Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts im Team.



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  • 28. Nov. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Feb.

Schweren Herzens werden wir unser jetziges Schulgebäude demnächst verlassen, da es den Bedürfnissen unserer Schulgemeinschaft nicht mehr entspricht. Aus diesem Grund suchen wir aktuell einen neuen Standort für unser Herzensprojekt.





Wir sind auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie zur Miete, die unseren Bedürfnissen entspricht. Idealerweise sollte die neue Schule folgende Kriterien erfüllen:


  • Eine Immobilie oder ein Schulgebäude in Linz und Umgebung mit einer Nutzfläche von mindestens 200 m².

  • Gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, damit unsere Schülerinnen und Schüler und deren Familien bequem zu uns gelangen können.

  • Ein frei gestaltbarer Außenbereich, der Raum für Spiel, Bewegung und kreative Entfaltung bietet.


Wenn Sie von einer passenden Immobilie wissen oder jemanden kennen, der uns helfen kann, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Ihre Unterstützung könnte entscheidend sein, um unser Bildungsangebot auch in Zukunft aufrechterhalten zu können. E-Mails an:



Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Mithilfe und Ihr Engagement für die Bildung in unserer Stadt!

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