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Aktualisiert: 1. März

Unsere ehemalige Lernbegleiterin Johanna hat im Rahmen von Erasmus+ das Seminar "Coach für Neue Autorität" am Münchner Institut für systemische Weiterbildung besucht.


In der "Neuen Autorität" geht es darum, eine respektvolle Beziehung zwischen Eltern, Pädagog:innen und Kindern aufzubauen. Es betont die Idee, dass Autorität und Respekt nicht durch Macht und Kontrolle, sondern durch Nähe, Interesse, Fürsorge und Transparenz erreicht wird.



Johanna gefiel es, dass die Seminarteilnehmer aus den verschiedensten Bereichen kamen, sodass sie bereits bekannte Themen aus neuen Blickwinkeln betrachten und aus der Erfahrung anderer lernen konnte. Für sie war vor allem das Thema Eskalationsvorbereitung interessant. Es wurde empfohlen die Haltung "Ich kann und will dich nicht verändern, aber ich kann und werde etwas ändern" zu verinnerlichen, was Johanna definitiv als Impuls in unsere Schule tragen möchte.



Unser ehemaliger Lernbegleiter Thomas reiste im Rahmen von Erasmus+ nach Portugal, um an einer Seminarreihe zum Thema „Resilienz im Klassenzimmer“ teilzunehmen. Schon die Anreise hielt eine kleine Überraschung bereit: Durch eine Flugverspätung lernte er die Mitreisende Tanja kennen, mit der er schließlich nach Ferragudo weiterreiste.



Seminarbeginn

Am ersten Seminartag erhielten die Teilnehmenden eine Einführung in die Möglichkeiten von Erasmus+ durch Mitorganisator Jan-Taken. Danach führte Christine aus, was unter Resilienz zu verstehen ist, und gemeinsam wurde erarbeitet, was Kinder, Lehrer und Schulen brauchen, um resilient zu sein. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung stabiler Beziehungen für den Erfolg von Kindern. Praktische Übungen wie Atemtechniken, Meditation und der Umgang mit Ärger ergänzten die theoretischen Inhalte. Den Nachmittag verbrachte die Gruppe in einem Küstendorf, wo neben Gesprächen auch Zeit für Entspannung am Meer blieb.


Inhalte der Seminartage

An den folgenden Tagen begann jeder Seminartag mit Auflockerungsübungen wie Atmen, Lachen oder Schütteln – Techniken, die sich gut in den Schulalltag integrieren lassen. Weitere Schwerpunkte waren:

  • Epigenetik: Wie Traumata von Eltern an Kinder weitergegeben werden können und welchen Einfluss dies auf Verhaltensmuster hat.

  • Stärkenarbeit: Eigene Stärken bewusst einsetzen und den persönlichen „Sweet Spot“ finden.

  • Positiver Self-Talk: Den inneren Kritiker in einen stärkenden inneren Coach verwandeln.

  • Soziale Verbindungen: Begegnungen im Alltag suchen, Beziehungen aufbauen und auch Kinder zu Freiwilligenarbeit ermutigen.

Ein ganzer Tag war den Achtsamkeitsübungen gewidmet: Tanzen auf der Wiese, Naturwahrnehmung mit allen Sinnen sowie Vertrauensübungen stärkten Bewusstsein und Verbundenheit. Besonders eindrucksvoll war die indianische Erzählung von den zwei Wölfen – einem aggressiven und einem liebevollen –, die verdeutlicht, dass innere Spannungen nicht verdrängt, sondern verstanden und gezähmt werden sollten.


Persönliche Entwicklung

Die Teilnehmenden beschäftigten sich zudem mit Fragen zu ihrer eigenen Bestimmung und ihren Zielen: Was bringt mir Freude? Wofür brenne ich? Worin bin ich begabt? Dadurch konnten sie Klarheit gewinnen und neue Ausrichtungen für ihr Leben entwickeln.


Fazit

Thomas hat die Seminarreihe in Portugal sehr genossen. Die Mischung aus theoretischem Input, praktischen Übungen und persönlicher Reflexion bot ihm wertvolle Impulse. Besonders die Auflockerungsübungen, die Arbeit mit innerem Dialog und die Förderung sozialer Beziehungen möchte er in seinen Schulalltag einfließen lassen.



Aktualisiert: 1. März

Unsere Lernbegleiterin Jacqueline hatte am 6. und 7. Mai 2025 die besondere Gelegenheit, im Rahmen des Erasmus+ Programms an der English Montessori Preschool in München am Job Shadowing teilzunehmen.



Dabei stand ein vielfältiger fachlicher Austausch im Mittelpunkt. Die zentralen Learning Outcomes des Programms waren:


🔹 Einblick in die pädagogischen und räumlichen Rahmenbedingungen einer internationalen Preschool

🔹 Vertiefung des fachlichen Know-Hows in Fremdsprachendidaktik und der Arbeit mit mehrsprachigen Familien

🔹 Erweiterung der pädagogischen und didaktischen Kompetenzen in der vorschulischen Bildung

🔹 Reflexion über erfolgreiche Übergänge von Kindergarten/Preschool in die Schule

🔹 Austausch zu bewährten Methoden der Montessori-Pädagogik

🔹 Diskussion über globale Bildungsperspektiven in schulischen Kontexten


Ihre Erfahrungen hat Jacqueline bereits im Team reflektiert und besprochen – beim kommenden Elternabend wird sie zudem auch den Familien Einblick geben, Impulse weitergeben und zum Austausch einladen – als wertvollen Beitrag zu unserer gemeinsamen pädagogischen Weiterentwicklung.



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