Freie Schule, Corona und jetzt…?

Unsere Fortbildung über den Umgang mit Sozialen Medien ist- corona-bedingt abgesagt und plötzlich tun wir, LernbegleiterInnen, Eltern, Kinder das, was alle tun: wir bleiben zuhaus, richten virtuelle Klassenzimmer ein,  schicken Mails, empfangen Aufgaben-Listen,Aber dann ist doch etwas anders: wir sind um Verbindung bemüht und es geht auch, immer noch um unsere Werte: Eigenverantwortung, Selbständigkeit, freiwilliges Lernen, kreative Lösungen.

Hier kommt er, der „Brief“ von Johanna, unserer Lernbegleiterin, zur Illustration dessen, was freie Schule ausmacht und als Tipp für alle, die Garten-Zäune und freie Zeit fürs Kreativ-Sein haben. ; - ).

Mädchen, dass am Boden sitzt und Finger-Strickt

Liebe Kinder, liebe Eltern.

Diese Woche hätte ich in der Schule ein großes „Gartenzaun-Projekt“ gestartet – dazu kommt es ja jetzt grad nicht, deshalb schildere ich Euch kurz meine Idee:

1) laaaaaaaange Schnüre (ich hoffe, ihr habt genügend Wolle gebunkert ; -)  stricken oder Stoffe in Streifen schneiden

2) alle entstandenen Schnüre zusammenknoten und dann in den Gartenzaun einweben

Ob es dann ganzflächig, Muster, Formen oder gar Figuren werden ist offen.

Schritt 1 lässt sich gut von zuhause aus machen. Deshalb lade ich Euch ein, nach Lust und Laune „fingerzustricken“. So können wir gemeinsam etwas tun, obwohl wir nicht beisammen sind. Wenn wir  uns wiedersehen, knoten wir alle zuhause gestrickten Bänder aneinander, weben sie ein und machen unseren Gartenzaun bunter. Hat irgendwie was Verbindendes, find ich  : - )

Was mir noch wichtig ist: es ist wie immer nur eine Idee, ein Angebot, eine Einladung. für die, die Gefallen daran finden und grad Freude am Werken haben.

 

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